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Gelsenkirchen Artikel
Gelsenkirchen ist eine Stadt in dem nördlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die kreisfreie Stadt in dem Regierungsbezirk Münster ist in der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen. Sie ist Mitglied in dem Regionalverband Ruhr.
Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrere Gebietsreformen, durch welche umliegende Gemeinden und sogar größere Städte, darunter die ehemalige Großstadt (seit 1926) Buer (seit 1912 Stadtkreis Buer), nach Gelsenkirchen eingegliedert bzw. mit dieser Stadt zusammen gelegt wurden. Schon mit der ersten größeren Eingemeindung 1903 überschritt die Einwohnerzahl Gelsenkirchens die 100.000-Grenze und machte sie zur Großstadt. Heute gehört Gelsenkirchen mit ihren ungefähr 270 Tausend Einwohnern zu den kleineren Großstädten des Landes. Früher hatte Gelsenkirchen den Beinamen "Stadt der 1 Tausend Feuer" (wegen der vielen Fackeln, über denen der Bergbau das Grubengas abfackelte).
Anekdote: Auf die Frage des schwedischen König "Wo liegt denn Gelsenkirchen?" antwortet Ernst Kuzorra "Bei Schalke!"
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Gelsenkirchen liegt an den beiderseitigen flachen Hängen der breiten Emschermulde mit dem Rhein-Herne-Kanal. Die Kernstadt liegt südlich des Flusses bzw. Kanals, während die Stadtteile Horst und Buer nördlich der Gewässer liegen.
Stadtpanorama Gelsenkirchen
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher... |
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Folgende Städte grenzen an die Stadt Gelsenkirchen, sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Osten genannt:
Herne, Bochum, Essen (alles kreisfreie Städte) sowie Gladbeck, Dorsten, Marl und Herten (alle Kreis Recklinghausen).
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Blick auf Gelsenkirchen 1
Blick auf Gelsenkirchen 2
Das Stadtgebiet Gelsenkichens besteht aus 5 Stadtbezirken, die sich in Stadtteile unterteilen. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher . Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die Stadtbezirke mit zugehörigen Stadtteilen:
- Gelsenkirchen-Nord: Buer, Scholven, Hassel
- Gelsenkirchen-Mitte: Altstadt, Schalke, Schalke-Nord, Bismarck, Bulmke-Hüllen, Feldmark, Heßler
- Gelsenkirchen-West: Horst, Beckhausen
- Gelsenkirchen-Ost: Erle, Resse, Resser-Mark
- Gelsenkirchen-Süd: Neustadt, Ückendorf, Rotthausen
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- 1003 - Buer wurde das erste Mal erwähnt. Die Siedlung gehört zu dem Vest Recklinghausen (bis 1802)
- 1150 - Gelstenkerken oder Geilistirinkirkin (Georgskirche) wird das erste Mal erwähnt. Die Siedlung gehört zur Grafschaft Mark, die später zu Preußen kommt.
- 1815: Nach vorübergehender Zugehörigkeit zu dem Großherzogtum Berg, kommt das heutige Stadtgebiet Gelsenkirchens an Preußen, die es der Provinz Westfalen angliedern. Während Gelsenkirchen dem Amt Wattenscheid in dem Kreis Bochum des Regierungsbezirks Arnsberg zugeordnet wird, kommt das Amt Buer (mit Horst) zu dem Kreis Recklinghausen in dem Regierungsbezirk Münster. Diese Verteilung auf zwei Regierungsbezirke endet erst 1928.
- 1847 - die Köln-Mindener-Eisenbahn wird eröffnet.
- 1868 - Gelsenkirchen wird Sitz eines eigenen Amtes in dem Kreis Bochum. Ihm gehören die Gemeinden Gelsenkirchen, Braubauerschaft (ab 1900 Bismarck), Schalke, Heßler, Bulmke und Hüllen an.
- 1872 - In Schalke gründete Friedrich Grillo die "Aktiengesellschaft für Chemische Industrie" und den "Schalker Gruben- und Hüttenverein"
- 1873 - Ebenfalls von Friedrich Grillo wurden die "Glas- und Spiegel-Manufaktur AG" in Schalke gegründet.
- 1875 - Gelsenkirchen wird Stadt.
- 1885 - durch Aufteilung des Kreises Bochum wird Gelsenkirchen Sitz eines eigenen Kreises, der bis 1926 besteht (daneben entsteht noch der Kreis Hattingen ). Dem Kreis Gelsenkirchen gehören die Städte Gelsenkirchen und Wattenscheid sowie die Ämter Braubauerschaft (ab 1900 Bismarck), Schalke, Ückendorf, Wanne und Wattenscheid an, doch scheidet Gelsenkirchen 1896 aus dem Kreis Gelsenkirchen aus und wird eine kreisfreie Stadt.
- 1891 - Horst scheidet aus dem Amt Buer aus und wird Sitz eines eigenen Amtes
- 1911 - Das Amt Buer wird zur Stadt erhoben und ein Jahr später kreisfrei.
- 1924 - Vereinigung der Landgemeinde Rotthausen (bisher Kreis Essen) mit der Stadt Gelsenkirchen
- 1928 - als Folge eines neuen Landesgesetzes werden die Städte Gelsenkirchen und Buer mit dem Amt Horst mit Wirkung vom 1.04 zur neuen kreisfreien Stadt Gelsenkirchen-Buer zusammen geschlossen. Damit gehört das gesamte Stadtgebiet nunmehr zu dem Regierungsbezirk Münster
- 1930 - der Name Gelsenkirchen-Buer wird durch den Rat der Stadt mit Wirkung vom 21.05 in Gelsenkirchen geändert.
- 1930 - Die Bergwerksgesellschaft Hibernia gründete 1935 in Scholven die "Hydrierwerk Scholven AG GE-Buer".
- 1931 - Die Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft gründete in Horst die "Gelsenberg-Benzin-AG".
- 1953 - Die Kokerei Hassel, Deutschlands erster Kokereineubau nachdem Krieg, geht am 17.12 in Betrieb.
- 1961 - Mit der Einführung der Postleitzahlen erhält Gelsenkirchen als eine von wenigen Städten zwei Postleitzahlen, Buer die Zahl 466 und Gelsenkirchen die Zahl 465 (beide bis zu dem 1. Juli 1993 in dem Gebrauch).
- 1969 - Die erste Gesamtschule in NRW wird eröffnet.
- 1975 - Die "Scholven-Chemie AG" (ehemals Hydrierwerk Scholven) fusionierte mit der "Gelsenberg-Benzin-AG" zur "VEBA-Oel AG".
- 1987 - Papst Johannes Paul II. zelebriert in dem Parkstadion vor 85 Tausend Menschen eine Heilige Messe und wird auf Anfrage Ehrenmitglied von Schalke 04.
- 1997 - Auf dem Gelände der stillgelegten Zeche "Nordstern" findet die Bundesgartenschau (BUGA) statt.
- 1999 - Die Kokerei Hassel produziert am 29.09 zu dem letzten mal Koks. Mit der Stilllegung stellte die letzte Kokerei auf Gelsenkirchener Stadtgebiet ihre Produktion ein. Zuvor war in Gelsenkirchen 117 Jahre und 12 Tage Koks produziert worden.
- 2003 - Buer feiert 1000-jähriges Bestehen.
- 2004 - Der FC Schalke 04 feiert sein 100jähriges Bestehen (4. Mai 1904).
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
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Gelsenkirchen hatte als Gründung von Essen von Anfang an die gleichen kirchlichen Verhältnisse, wie die Mutterkirche in Essen selbst, d.h. die Kirche gehörte zu dem Erzbistum Köln und war dem Dekanat Essen unterstellt. Mit dem Übergang an die Grafschaft Mark war der Gelsenkirchener Pfarrer dem Dechanten zu Wattenscheid unterstellt. Die Kirchen in Buer und Horst waren dem Dechanten zu Dortmund zugeordnet. In Gelsenkirchen setzte sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Reformation nach lutherischem Bekenntnis durch, doch konnten die Katholiken noch bis Ende des 19. Jahrhunderts die einzige Kirche der Stadt (St. Georg) mitbenutzen (Simultankirche). Anfang des 17. Jahrhunderts entstand auch eine reformierte Gemeinde. Der Anteil der Protestanten und Katholiken in Gelsenkirchen war relativ ausgewogen. Buer und Horst blieben als Orte des Vests Recklinghausen katholisch. Erst durch Zuzug in dem 19. Jahrhundert entstanden auch hier evangelische Kirchengemeinden. Doch kam der Anteil an der Gesamtbevölkerung nie über ein Drittel hinaus.
Die evangelischen Kirchengemeinden Gelsenkirchens gehörte bis Ende des 19. Jahrhunderts zur Synode Bochum, doch wurde die Stadt 1892 Sitz eines eigenen Superintendenten bzw. einer Kreissynode für das gesamte Umland. Hieraus entstand später der "Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid", zum heute 22 evangelische Kirchengemeinden der Stadt Gelsenkirchen und des benachbarten Stadtbezirks Wattenscheid der Stadt Bochum innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen gehören.
Die Katholiken in Gelsenkirchen konnten - wie bereits erwähnt - bis Mitte des 19. Jahrhundert zusammen mit den Protestanten die Kirche St. Georg nutzen. Infolge des starken Wachstums der Gemeinde, war jedoch der Bau einer eigenen Kirche geboten. So wurde 1845 die Augustinuskirche erbaut, die jedoch alsbald zu klein war und so entstand zwischen 1874 und 1884 die heutige Augustinerkirche, die 1904 durch päpstlichen Erlass zur Propsteikirche erhoben wurde. Sie wurde Mutterkirche mehrerer anderer katholischen Kirchen der Stadt. Während des 2. Weltkriegs 1944 durch Bomben stark zerstört, wurde die Augustinerkirche 1948 bis 1952 wieder aufgebaut und inzwischen mehrfach restauriert. Die Pfarrgemeinden Gelsenkirchens gehörten ab 1821 zu dem (Erz-)Bistum Paderborn. Die Stadt wurde Sitz eines Dekanats. Die Pfarrgemeinden in Buer und Horst gehörten ab 1821 zu dem Bistum Münster. Während Buer Sitz eines eigenen Dekanats wurde, gehörte Horst zu dem Dekanat Gladbeck. Als 1958 das Bistum Essen gegründet wurde, kamen alle Pfarrgemeinden der Stadt Gelsenkirchen zu diesem neuen Bistum. Sie bilden heute das Stadtdekanat Gelsenkirchen.
Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Gelsenkirchen gibt es auch noch verschiedene Freikirchen, darunter Evangelisch-freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Evangelisch-methodistische Gemeinden (Methodisten), die Heilsarmee und die zu dem Mülheimer Verband gehörige Christus-Gemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Gelsenkirchen vertreten.
In Gelsenkirchen gibt zusätzlich eine jüdische Gemeinde (eine frühere Synagoge in dem Stadtteil Buer wurde in der Reichsprogromnacht 1938 zerstört), sowie christlich-orthodoxe Gemeinden. Zusätzlich sind islamische Glaubensgemeinschaft vertreten. In dem Stadtteil Hassel gibt es seit den 90'iger Jahren des 20. Jahrhunderts eine Moschee. Die orthodoxen bzw. islamischen Glaubensgemineschaften sind durch die zugezogenen Gastarbeiterfamilien (in den 60'iger Jahren des 20. Jahrhunderts) langsam entstanden.
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Das Stadtgebiet Gelsenkirchens hat sich wie folgt entwickelt (Siehe auch: Institut für Stadtgeschichte unter www.institut-fuer-stadtgeschichte.de):
- Eingemeindung 1903:
- Bismarck (bis 1900 Braubauerschaft) - bis 1868 zu dem Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zu dem Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zu dem Amt Schalke, Kreis Bochum und ab 1887 eigenes Amt in dem inzwischen neu gegründeten Kreis Gelsenkirchen
- Schalke - bis 1868 zu dem Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zu dem Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 eigenes Amt, das 1885 zu dem Kreis Gelsenkirchen kommt
- Heßler - bis 1868 zu dem Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zu dem Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zu dem Amt Schalke, alle 1885 Kreis Gelsenkirchen
- Bulmke - bis 1868 zu dem Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zu dem Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zu dem Amt Schalke alle 1885 Kreis Gelsenkirchen, ab 1887 Bulmke zu dem Amt Braubauerschaft/Bismarck
- Hüllen - bis 1868 zu dem Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zu dem Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum und 1877 zu dem Amt Schalke, alle 1885 Kreis Gelsenkirchen, 1887 Hüllen zu dem Amt Braubauerschaft/Bismarck
- Ückendorf - bis 1876 zu dem Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann eigenes Amt, das ab 1885 zu dem Kreis Gelsenkirchen kam
- Eingemeindung 1924 Rotthausen - bis 1873 zur Bürgermeisterei Altenessen, Kreis Duisburg, dann zur Bürgermeisterei Stoppenberg, Kreis Essen und ab 1906 eigene Bürgermeisterei in dem Kreis Essen
- Eingemeindung 1926 Teile vom Röhlinghausen und Wanne
- 1928 (1. April) Zusammenlegung der kreisfreien Städte Gelsenkirchen und Buer mit dem Amt Horst (bis 1891 zu dem Amt Buer gehörig, dann eigenes Amt) zur neuen kreisfreien Stadt Gelsenkirchen-Buer
- 1930 (21. Mai) Änderung des Stadtnamens in Gelsenkirchen
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . .
Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen.
Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit... |
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An der Spitze des Dorfes Gelsenkirchen standen 1608 zwei Bürgermeister, die von den Eingesessenen gewählt wurden. Während der Zeit der französischen Besetzung 1807 bis 1813 bildete Gelsenkirchen mit dem benachbarten Wattenscheid eine gemeinsame Munizipalität bzw. ab 1815 das Amt Wattenscheid in dem Kreis Bochum . Der dortige Amtmann war daher auch für Gelsenkirchen zuständig. 1868 wurde Gelsenkirchen eigene Amtsstadt und 1875 erhielt das Amt die Stadtrechte. An der Spitze stand danach der Bürgermeister, der nach Erlangung der Kreisfreiheit 1896 den Titel Oberbürgermeister erhielt.
Buer und Horst wurden bis 1891 unter dem gemeinsamen Amt Buer verwaltet, dann gab es ein eigenständiges Amt Horst. Jedes Amt wurde von einem Amtmann geleitet. Nach Erlangung der Stadtrechte in Buer 1911 stand an der Spitze Buers ebenfalls ein Bürgermeister, später Oberbürgermeister. Die Stadt Gelsenkirchen-Buer bzw. die neue Stadt Gelsenkirchen (ab 1928) wurde von einem Oberbürgermeister geleitet.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" genannt. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.
Bürgermeister und Oberbürgermeister
Oberstadtdirektoren
Gemeinderat
Dem Rat der Stadt Gelsenkirchen gehören derzeit 66 Mitglieder an. Nach der Kommunalwahl 1999 ergibt sich folgende Sitzverteilung:
- CDU: 28 Sitze
- SPD: 27 Sitze
- Grüne: 4 Sitze
- FDP: 1 Sitz
- PDS: 2 Sitze
- AUF: 2 Sitze
- Parteilose: 2 Sitze
Der Rat der Stadt tagt in der Regel alle 6 Wochen. Gelsenkirchen hat einen der höchsten DKP-Anteile aus Vorkriegstradition in NRW.
Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Rom Gut aber nicht perfekt Der Führer durfte mich in Rom begleiten und den Weg weisen (oder auch nicht). Letzteres ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Werk, ich finde den Stadtplan sehr unpraktisch und unübersichtlich. Die Gebiete sind willkürlich und unübersichtlich auf einzelne oder mehrere Seiten verteilt, die Logik der Anordnung hat sich... |
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Blasonierung:
Das Stadtwappen Gelsenkirchens ist geviert von Schwarz und Silber. In dem rechten Obereck eine silberne Kirche und in dem linken Untereck Schlägel und Eisen. In dem linken Obereck eine bewurzelte grüne Linde und in dem rechten Untereck ein rechtsgewendeter roter Löwe vor 5 blauen Querbalken.
Die Kirche stammt aus dem alten Gelsenkirchener Stadtwappen und Schlägel und Eisen steht für die große Bedeutung des Steinkohlenbau und der Eisenindustrie. Die Linde stammt aus dem Buerschen Stadtwappen und der roter Löwe stammt aus dem Familienwappen der Herren von Horst.
Das Wappen wurde der Stadt in dem Jahre 1928 verliehen.
Buch-Tipp: Eltern Sparbuch, Bd.2 : Ruhrgebiet West Super Gutscheinbuch. . . Ich habe mir beide Bücher für das Ruhrgebiet gekauft und kann ca. sagen super super toll . . . . !! Viele Spargutscheine über die sich die Geldbörse freut (denn es bleibt dadurch mehr als vorher drin)!! Man findet in den Büchern Gutscheine für alle Bereiche Freizeit, Kleidung, Biomärkte usw. toll! Auch Musikkurse... |
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Gelsenkirchen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Buch-Tipp: Für immer Blau-Weiß. Mein Leben als Schalker Einfach genial! "Für stets Blau-Weiß" schildert auf vergnügliche Weise das Leben eines Schalkefans. Der Autor Stefan Barta liebt, leidet und lebt seit seiner Kindheit mit dem Kultverein aus dem Ruhrgebiet. Er beschreibt realistisch und auch für diejenigen nachvollziehbar, die noch nie in ihrem Leben schon einmal bei einem Fussballspiel waren,... |
Wirtschaft und Infrastruktur | |
Gelsenkirchen versucht sich vor allem als Zentrum für Solartechnologie zu profilieren. Die Firma Shell Solar Deutschland GmbH produziert in Gelsenkirchen-Rotthausen Solarzellen, die Firma Scheuten Solar Technology hat deren dortige Solarmodulproduktion übernommen. Ferner sind folgende Unternehmen zu bezeichnen: Gelsenwasser, e.on, bp Gelsenkirchen GmbH, Shell Solar Deutschland GmbH und Pilkington.
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Gelsenkirchen liegt an den Bundesautobahnen A 2, A 40, A 42 und A 52 sowie an den Bundesstraßen B 224, B 226 und B 227.
Auf dem Wasser ist die Stadt über den Rhein-Herne-Kanal, an welchem ein Industrie- und Handelshafen liegt verbunden. Der Gelsenkirchenen Hauptbahnhof liegt am Schnittpunkt der Bahnstrecken Oberhausen-Gelsenkirchen-Herne-Dortmund und Essen-Gelsenkirchen-Recklinghausen-Münster.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen Straßenbahnen und Busse der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG BOGESTRA, sowie in dem Norden Gelsenkirchens die Vestische Straßenbahnen GmbH (Das Unternehmen heißt zwar Vestische Straßenbahnen GmbH hat heute aber ca. noch Omnibusse). Ferner Verkehren in den Randgebieten, sowie mit einigen CE- und SB-Linien, Busse und Straßenbahnen der STOAG, EVAG sowie des HCR. Die Linien fahren alle zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr. Es verkehren 3 Straßenbahnlinien, eine Stadtbahnline sowie ungefähr 50 Buslinien in Gelsenkirchen.
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Gelsenkirchen ist Sitz des 1987 gegründeten Verbands Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen e.V. (VLR), der die Interessen der Veranstaltergemeinschaften in dem nordrhein-westfälischen Lokalfunk vertritt.
An Tageszeitungen erscheint die "Buersche Zeitung". Ferner berichten die "Westdeutsche Allgemeine" und die in Dortmund erscheinenden "Ruhr-Nachrichten" über das regionale Geschehen.
Zusätzlich erscheint kostenlos der "Stadtspiegel Gelsenkirchen" einmal wöchentlich, sowie die monatlich bzw. unregelmässigen lokalen Ausgaben der "Familienpost" und des "Beckhausener Kuriers".
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- Fachhochschule Gelsenkirchen; gegründet 1992 mit Abteilungen in Bocholt und Recklinghausen - Fachbereiche: Wirtschaft, Informatik, physikalische Technik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Versorgungs- und Entsorgungstechnik
- Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (in Gelsenkirchen befindet sich einer von insgesamt 7 Standorten dieser Fachhochschule) - Fachbereiche: Kommunaler Verwaltungsdienst, Polizeivollzugsdienst, Modellstudiengang Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
Besondere kulturelle Einrichtungen sind das ZOOM (ehemals Ruhr Zoo), der Wissenschaftspark Rheinelbe, das Sport-Paradies, die "Kaue" (sozio-kulturelles Zentrum) und das Kulturzentrum "die Flora". Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Nordstern (BUGA 97) befindet sich die Modellbahndaueraustellung "Der Deutschlandexpress", diese war bis 2001 die größte dreileiter Anlage global.
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- Musiktheater in dem Revier (kurz: MIR; Programm: Oper, Operette, Musical, Ballett, Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater)
- Neue Philharmonie Westfalen
- Amphitheater Gelsenkirchen in dem Nordsternpark (Im Sommer: Freilichtkino und Musikevents)
- Consol Theater auf dem Gelände der Zeche Consolidation in Bismarck
- Emscher-Lippe-Theater (Vorführungen in städtischen Schulen der Emscher-Lippe-Region)
- Arena AufSchalke (Musikevents und Musical)
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- Städtisches Museum (Kunst des 20. Jahrhunderts: dt. Expressionismus, Kinetische Kunst,Sammlung Anton Stankowski)
- Motorradmuseum (Private Sammlung von ungefähr 50 Oldtimern)
- Kleines Museum in Schüngelbergsiedlung (Sammlung über Bergbau in Gelsenkirchen bzw. der Zeche Hugo)
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- Hans-Sachs-Haus - eines der charakteristischsten Gebäude und somit ein Wahrzeichen der Stadt; es beherbergt das Rathaus
- Wasserburg Haus Lüttinghof (aus dem Jahre 1308, liegt in einem Naturschutzgebiet)
- Schloss Berge (aus dem Jahre 1248)
- Schloss Horst (erster Bau um 1282, Neubau in der Frührenaissance von 1558 - 1578, restauriert, heute Standesamt)
- Buersches Rathaus (erbaut 1911)
- Amtsgericht in Buer
- Finanzamt Süd (erbaut 1925)
- Buersche Polizeiwache (erbaut 1926)
- Kaue und Halle der Zeche Nordstern in dem Nordsternpark
- Fördergerüst der Zeche Consolidation in Bismarck
- Förderturm mit Maschinenhalle der Zeche Hugo in Buer
- Restaurierte Bergbausiedlung Schüngelberg in Buer an der Halde Rungenberg
- Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf
- Städtische Bleckkirche in Bismarck
- Hallenbäder in Horst, Buer, Schalke und Erle (Sport Paradies)
- Arena AufSchalke (Heimspielstätte des FC Schalke 04 seit August 2001)
- Parkstadion in Erle und Glück-auf-Kampfbahn in Schalke (ehemalige Stadien des FC Schalke 04)
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- Nordsternpark (Landschaftspark)
- Landschaftspark Heßler
- Revierpark Nienhausen
- Buerscher Stadtwald
- Parkanlage Schloss Berge
- Stadtgarten
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Bekannte Fußballvereine sind FC Schalke 04, der 2001 sein erstes Spiel in der neuen Arena AufSchalke bestritt, STV Horst-Emscher (Emscherhusaren), SC Hassel 1919, SSV Buer und ETuS Gelsenkirchen 34.
Ferner gibt es den Eishockey-Verein Schalker Haie (seit 1998 konkurs).
Durch die vielen Fussballvereine hat jeder Ortsteil mindestens eine städtische Sportanlage mit einem Asche- oder Rasenfussballplatz und einer Laufbahn.
Gelsenkirchen hat auch eine Trabrennbahn und eine Galopprennbahn.
Es existieren Freibäder in Hessler (Jahnstadion), in dem Sportparadies in Erle und in dem Revierpark Nienhausen (Feldmark).
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Regelmäßige Veranstaltungen |
- Sommerfest Schloss Berge (2003: 500 Tausend Besucher)
- Sommerfest in dem Revierpark Nienhausen
- Schlossparkfest am Schloss Horst
- Buersches City Fest und Buer Live
- Buersche Radnacht in GE-Beckhausen
- Buersche Musiknacht (mehrmals in dem Jahr)
- Emscher-Nacht-Triathlon in dem Nordsternpark
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Die Stadt Gelsenkirchen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum):
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Söhne und Töchter der Stadt | |
Folgende Persönlichkeiten sind in Gelsenkirchen geboren:
- 1883, 31.01 in dem Ortsteil Hüllen, Heinrich Quiring, †19. Juni 1964 in Berlin, Geologe und Paläontologe
- 1884, 21.10, Claire Waldoff †22. Januar 1957 in Bad Reichenhall, Schauspielerin, Sängerin ("Hermann heeßt er")
- 1906, 23.11, Kurt Neuwald, †6. Februar 2001 in Gelsenkirchen, Gründungsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland
- 1942, 17.02, Dr. Heinrich Breloer, Filmregisseur
- 1949, 24.02, Ulrik Remy , Sänger und Liedermacher ("Die Kneipe")
- 1952, 17.02, Ludger Volmer, Diplomsozialwissenschaftler und Politiker, Mitglied des Bundestages (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
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